Moin und herzlich willkommen auf meiner »Verlags«-Seite!

Kurz & Knapp

Nehmen Sie sich gerne einen Moment Zeit – dann erfahren Sie mehr über mich und der Idee eigene Reiseführer zu schreiben. Deswegen möchte ich gleich mit der wohl meist gestellten Frage beginnen: Warum schreibe ich Reiseführer im Selbstverlag? Die Antwort dahinter ist sowohl kurz wie prägnant, aber auch lang und komplex. Die kurze Antwort lautet: weil mir das Schreiben von Reiseführern viel Freude bereitet!

Es ist toll, dass ich meine Reisebegeisterung zum Beruf machen konnte und ich meine Erfahrungen über Länder, Städte und Kulturen mithilfe der Bücher an meine Leser weitergeben kann – immer in der Hoffnung und dem Wunsch, dass hierdurch ein schöner und erlebnisreicher Urlaub gelingt. Gleichzeitig fühlt sich mein Alltag deutlich besser an, seitdem ich mich überwiegend mit den schönen Aspekten des Lebens beschäftige – und was gibt es schöneres als Urlaub und Reisen?

Sie sehen also, Reiseführer schreiben bedeutet für mich Spaß bei der Arbeit zu haben. Es freut mich deswegen täglich aufs Neue zu sehen, wenn Menschen meine Reiseführer kaufen.

 

Für alle, die mehr wissen wollen

Doch was macht meine Reiseführer anders als die vielen anderen Reiseführer auf dem Markt?
Zunächst muss ich die Vorstellung dämpfen, dass meine Bücher das Rad neu erfinden. Reiseführer informieren primär über eine Destination – das Ziel bleibt also gleich. Entscheidend ist vielmehr die Frage nach dem Aufbau, dem Inhalt und der gesamten Präsentation. Schon als Kind habe ich während der familiären Urlaube gerne Reiseführer gelesen. Ich fand es spannend zu wissen, was ich um mich herum sehe und warum vieles so anders ist als zu Hause. Gleichzeitig hat mich immer eine Sache an Reiseführern gestört: Die Bücher waren entweder zu dünn und oberflächlich oder zu dick und (für mich) zu ausführlich. Dazu werden viele Bücher mit allerhand unnützen Inhalten aufgebläht, sodass der Fokus auf die Destination und das Erlebbare verdrängt wird. Dieses Problem besteht meines Erachtens bis heute, weshalb dies eine Hauptmotivation zum Schreiben eines Reiseführers war. Doch was machen meine Bücher nun anders/besser?

– Kompakt und doch ausführlich: Die Bücher haben ein kompaktes Format bei rund 144 Seiten. Gleichzeitig liegt der Schwerpunkt ausnahmslos auf den erlebbaren Elementen vor Ort, die allesamt ausführlich beschrieben werden. Ausführlich bedeutet dabei, dass jedes angesprochene Element (Ort, Sehenswürdigkeit, etc.) mindestens einen Textabsatz mit den wichtigsten Informationen (zusätzlich dazu: Adresse, Metro/Bus, Öffnungszeiten, Preise, usw.) enthält. Wichtige Elemente werden über mehrere Seiten beschrieben. Es wird kein Element erwähnt ohne es auch zu beschreiben.

– Vom Reisenden für Reisende: Als Reisender ist man ortsunkundig und steht häufig vor unerwarteten Hindernissen. Genau an diesem Punkt setze ich an, da ich die Destinationen ebenfalls als Reisender erlebe und damit vor den gleichen Herausforderungen, Probleme und Unwegsamkeiten stehe wie andere Touristen. Meine gesammelten Erfahrungen vor Ort bringe ich anschließend in die Bücher ein, damit meine Leser bereits vorab mögliche »Fallstricke« umgehen können. Gleichzeitig verzichte ich auf viele »Local-Informationen«, da diese oftmals nett klingen, aber viel zu speziell für die allermeisten Urlauber sind.

– individuelle Texte: alle Texte werden von mir anhand der gesammelten Informationen verfasst. Meine persönlichen Erlebnisse fließen hier zu einhundert Prozent ein. Damit sind die Texte deutlich authentischer, da sie nicht von Redaktionen an das notwendige Buchformat angepasst werden.

– Fokus auf die Destination: Die Destination bestimmt den Inhalt. Es gibt keine belanglosen Informationen, die die Bücher künstlich strecken. Gleichzeitig passe ich mich den medialen Bedürfnissen und Vorstellungen der Leser an. Das Internet bietet häufig Informationen schneller, aktueller und umfassender an. Das gilt vor allem für Hotels, Restaurants und Preise. An diesen Stellen können gedruckte Bücher nicht mehr zeitgemäß mithalten, weshalb ich diese Rubriken auf ein Minimum reduziere. Viele andere Aspekte werden dagegen weiterhin nur unzureichend und vor allem nicht aufbereite im Internet angeboten. Hier setzte ich an und strukturiere die Informationen und bereite sie auf.

– Design: Das Design eines Buches spielt heute eine entscheidende Rolle. Reiseführer sollen Vorfreude versprühen, ein möglichst ungezwungenes und organisches Layout aufweisen, gleichzeitig aber mit einer guten Struktur überzeugen. Alle Informationen müssen schnell und einfach gefunden werden. Entsprechend viel Zeit und Energie verwende ich, um alle Aspekte bestmöglich umzusetzen.

Und ganz wichtig zum Schluss: Ein Reiseführer soll Lust auf eine Destination machen. Gleichzeitig darf das Buch den Spaß am Entdecken nicht durch zu viele Informationen mindern. Schließlich soll genügen Raum zum selbst entdecken übrig bleiben. Diesem Motto bleibe ich mir treu!

 

Jetzt geht es ins Eingemachte

Die Realität ist natürlich deutlich komplexer. Reiseführer im Selbstverlag zu veröffentlichen gleicht einem Himmelsfahrtkommando. Fragen wie »Kann man damit überhaupt Geld verdienen? Gibt es nicht schon genügend Reiseführer auf dem Markt? Warum machst du nicht was Normales?« höre ich bis heute und alle Fragen sind gerechtfertigt. Die Tatsache, dass ich seit 2017 Bücher verkaufe und damit bis heute mein Lebensunterhalt finanzieren kann, gleicht rückwirkend betrachtet einem Wunder. Gleichwohl ist der Verkauf nach wie eine große Herausforderung und fast täglich werde ich mit neuen Problemen konfrontiert. Also warum das alles?

Während meines Studiums begann ich mit einer kleinen Reiseseite, auf der ich kurze Informationshappen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten unterschiedlicher Destinationen präsentierte. Für die Finanzierung schaltete ich Adsense und kooperierte mit einigen Ausflugsanbietern. Zu meiner großen Überraschung platzierte sich die Seite sehr gut bei Google, weshalb ich schnell tausende Besucher willkommen heißen durfte. Daraufhin investierte ich mehr Zeit in neue Artikel, was quasi den Grundstein der heutigen Reiseführer darstellte. Die Texte und Inhalte wurden komplexer und die Seite glich nun einem »Mini-Reiseführer«. Als Nächstes folgte eine große Portion Zufall. Mein Studium sah eine lange Wartezeit vor, die ich mit ersten Ideen eines richtigen Reiseführers füllte. Was hier nach einer kurzen Orientierungsphase klingt, war in Wirklichkeit mit sehr viel Arbeitsaufwand verbunden. Von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt mussten hunderte Aspekte erkannt und umgesetzt werden. Beispiele hierbei sind: Wie schreibe ich ansprechende Texte? | Welches Knowhow benötige ich, um ein Buch zu layouten und anschließend zu drucken? | Wie und wo kann ich Bücher verkaufen? | Welche Programme benötige ich und kann ich die überhaupt bedienen? | Wie sehen die rechtlichen Fragen aus?. Und ja, das sind nur einige von sehr vielen Fragen. Doch wie man sieht, die allermeisten Hindernisse habe ich überwunden – die Reiseführer stehen zum Verkauf. Weiterhin aber nur online. Bis die Bücher im stationären Buchhandel stehen vergehen wohl noch viele Jahre.

Wenn Sie immer noch nicht genug und noch mehr von mir und/oder meinen Reiseführern erfahren möchten, dann nehmen Sie doch am Besten direkt Kontakt mit mir auf. Ich würde mich freuen. Die Kontaktwege finden Sie im Impressum.

Wichtige Stationen im Leben


  • Beginn

    Geboren 1988 in Buenos Aires, Argentinien

  • Kindheit

    In Hamburg aufgewachsen und zur Schule gegangen

  • Ausbildung

    Studium der Rechtswissenschaften | Abschluss 1. Staatsexamen

  • Reisehomepage

    Start meiner Reiseseite "Sehenswürdigkeiten-Entdecken" | 2013

  • Verlag

    Freiberufliche Tätigkeit unter dem Namen "Miramar Verlag" | 2015

MaximilianÜber den Autor